Wie kommen Sie zur Schule?
Geschichte der Schule
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So kommen Sie hin |
- über die A1 aus den Richtungen Trier und
Saarbrücken, Abfahrt Eppelborn, dann über die B10 nach Eppelborn,
- in der Ortsmitte Richtung Rathaus / Hallenbad / Schulzentrum,
- von der Hellbergstraße in die St. Sebastianstraße (Grundschule und Erweiterte Realschule befinden sich unmittelbar nebeneinander.)
zur
Karte klicken Sie bitte hier: http://www.stadtplan.net/saarland/neunkirchen/eppelborn
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Geschichte der Schule |
1970
Eröffnung der Schule am 1. August als selbstständige Einrichtung. Sie entstand aus der Katholischen Volksschule Eppelborn. Seit diesem Tag besuchen Kinder aus Eppelborn und Macherbach die Grundschule.
Seit der Geburtsstunde der Schule sind die Kinder in zwei Schulhäusern untergebracht, in der Sebastianschule und in der Koßmannschule.
1974
Mit
der Gebiets- und Verwaltungsreform im Saarland wurden die Orte Hierscheid und
Habach Ortsteile der Gemeinde Eppelborn. Ihre Volksschulen wurden geschlossen.
Die Grundschüler der beiden Orte müssen seit diesem Zeitpunkt die Grundschule
Eppelborn besuchen.
2005
Durch eine Strukturreform wird die Grundschule Bubach-Calmesweiler zum Ende des Schuljahres 2004/2005 geschlossen. Die Schüler werden der Grundschule Eppelborn zugewiesen, sie können aber in ihren Räumen im St. Martin Schulhaus bleiben (Dependance). Die Verwaltung erfolgt von der Sebastianschule aus.
Das Koßmannschule wird als Schulhaus geschlossen. Die dort untergebrachten Klassen ziehen in das Sebastianschulhaus um. Der Block 3 wird endgültig der Grundschule zugewiesen und kann 4 Klassen aufnehmen.
1970 - 1976 Reinhold Bost
1976 - 2001 Ernst Morbe
2001 - 2009 Jürgen Houy
seit 2009 Günther Gerstner
Der Blick in die Schul-Geschichte der letzten 50 Jahre gewährt interessante Ausblicke: 1969/70: An die Stelle der Konfessionsschulen traten gemeinsame Schulen in Form von Grund- und Hauptschulen. 1974 wurden im Rahmen der Gebietsreform manche Schule geschlossen und mit anderen zusammengelegt. 1986/87 wurden viele Hauptschulen geschlossen. 1997 erfolgte im Zusammenhang mit dem saarländischen Schulkompromiss die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen in sogenannten Erweiterten Realschulen.
Die notwendige Schulbildung, dafür erlassene Schulordnungen und die allgemeine gesetzliche Schulpflicht waren das Ergebnis vorwiegend des 18. Jahrhunderts, als die Regierenden der damaligen Zeit die Notwendigkeit besserer Bildung erkannten. Die Entwicklung der Wirtschaft und der Ausbau der industriellen Produktion waren vor allem ein Grund für diese Erkenntnis.
Unterstützt wurde eine bessere Schulbildung von der Kirche. Es entstanden die sogenannten Pfarrschulen. Lehrer waren meist lese- und schreibkundige Leute aus dem Dorfumfeld, die den Kindern erste Begriffe in Lesen, Schreiben, Rechnen und Religion beibrachten. Bis zur vollen Durchsetzung der Allgemeinen Schulpflicht 1815 besuchten die Kinder meist nur während der Winterzeit die Schule. Im Rest des Jahres wurden sie für Feld- und Stallarbeit gebraucht.
Es entstanden eigene Schulhäuser. Ein- bzw. zweiklassige Pfarrschulhäuser standen im 19. Jahrhundert in Eppelborn unterhalb der Pfarrkirche (Metzgerei Müller)und in der heutigen Koßmannstraße (Anwesen Dr. Schmidt). Das Bevölkerungswachstum machte bald die Einrichtung von fünf Klassen, bzw. sieben Klassen notwendig. Deshalb wurde auch auf dem heutigen Parkplatz in der Koßmannstraße ein zusätzliches Schulhaus errichtet. Der weitere Ausbau auf 10 Klassen machte 1911 den Neubau des Koßmannschulhauses (seit 1986 so benamt) im sogen. Herrengarten gegenüber notwendig.
Ab 1946, nach dem 2. Weltkrieg, war ein geregelter Schulbetrieb mit 16 Schulklassen, nach mehreren Notlösungen möglich. Die 1954 errichtete Mädchenberufschule wurde zwischenzeitlich, nach 1970 auch von der Hauptschule bzw. Realschule benutzt. 1961 wurde die St. Sebastian-Schule mit 12 Schulräumen, Turnhalle und Lehrschwimmbecken eingeweiht. 1967 wurde mit dem Bau der neuen Hauptschule mit 15 Klassensälen, 2 Gruppenräumen und 8 Nebenräumen begonnen und zum Schulzentrum 1971 mit Realschul- und Sonderschulbau erweitert.
1970 erfolgte die Trennung in Grund- und zentrale Hauptschule Eppelborn. Die Grundschule nahm ab 1974 Kinder aus den 4 Ortsteilen Eppelborn, Habach, Hierscheid, Macherbach(seit 1970) auf. Bis zu 340 Schüler/innen wurden sowohl in den Blöcken I und II der St.Sebastianschule bzw. der Koßmannschule unterrichtet. 2000 wurde das Lehrschwimmbecken geschlossen. Ein neuer Mehrzweckraum entstand. Die Kinder gehen seither zum Schwimmunterricht in das 1976 fertiggestellte Hellbergbad. Ab Schul- jahresbeginn 05/06 verfügt die Grundschule auch über einen neuen großen Anbau für eine eigene Betreuungseinrichtung für ca. 55 Schüler/innen. Ab dem Schuljahr 05/06 wurde die Grundschule Eppelborn mit 360 Schülern/innen an zwei Schulstandorten weitergeführt, St.Sebastian-Schule in Eppelborn und St. Martin-Schule in Bubach/Calmesweiler. Schulleiter blieb Rektor Jürgen Houy, Stellvertreter wurde Josef Nickolai, der bisherige Stellvertreter Klaus Mailänder wechselte zum Schuljahr 06/07 an die Grundschule Hüttigweiler.
In der ganzen Herrschaft Calmesweiler, einschließlich Bubach, wohnten 1791 348 Einwohner in 73 Haushaltungen und in 45 Häusern. Wie in anderen Gemeinden wurde die Idee einer besseren Bildung der Bevölkerung immer deutlicher und so errichtete man 1828 die erste einklassige Schule in der Nähe des Bubacher Bahnhofes für ca. 60 Kinder der Orte Macherbach, Calmesweiler und Bubach. Vorher konnten Schul-Kinder die Pfarrschule in Eppelborn besuchen.
Da diese Schule zu klein wurde, errichtete man 1864 eine zweite Schule auf dem Gelände der jetzigen Calmesweiler Kirche.
1896 musste das zuerst errichtete Schulhaus der Bahnlinie weichen. Es wurde eine neue Schule mit zwei Sälen und zwei Dienstwohnungen in der jetzigen Schulstraße errichtet. Eine gemischte Klasse der Unterstufe und die Mädchenoberstufe wurden hier unterrichtet, die Bubenoberstufe hatte ihren Saal in der Calmesweiler Schule. 1910 hatte man in Bubach/Calmesweiler vier Klassen, ab 1919 fünf Klassen. 1907 waren die Macherbacher Kinder in eine eigene Schule ausgegliedert worden.
1928, 100 Jahre nach Erbauung der ersten Schule, wurde eine neue zweiklassige Schule mit zwei Sälen gebaut. Bubach und Calmesweiler wurden schulisch getrennt. Bubach allein hatte 5 Klassen in zwei Schulhäusern. In Calmesweiler errichtete man 1955 eine vierklassige Schule. Der Kirchbauverein Calmesweiler übernahm später Grundstück und ehemaliges Schulgebäude.
Schulhäuser und Schulhöfe in Bubach wurden nach dem 2. Weltkrieg zu klein. Die Dienstwohnungen wurden in Notsäle umgewandelt, Schichtunterricht eingeführt. 1957 wurde der Antrag auf Errichtung eines neuen Schulhauses im neu entstehenden Neubaugebiet „Herrenacht“ gestellt, die Einweihung der Grundschule mit Pausenhalle und Turnhalle, damals Kath. Volkssschule, erfolgte nach einjährigem Bau am 20. Oktober 1963. 1970 wurden die konfessionellen Schulsysteme in Grund- und Hauptschulen umgewandelt, danach nach 1986 blieb die Schule reine Grundschule für Bubacher und Calmesweiler Schulkinder. Die Macherbacher Schüler waren seit 1970 als Fahrschüler schon der Grundschule Eppelborn zugeteilt worden.
Mit der gegenteiligen Entwicklung der Bevölkerung und der Schülerzahlen seit den 70-er Jahren wurde letztlich 2005 eine Schulreform der Grundschulen durchgeführt, wobei die zuletzt vierklassige St. Martin-Schule mit ca. 100 Kindern als Schulstandort der Grundschule Eppelborn (Schulstandort St. Sebastian-Schule) zugeordnet wurde. Die neue Schule hatte im Schuljahr 05/06 361 Kinder und 17 Klassen (einschließlich Schulkindergarten), allerdings mit weiter abnehmender Tendenz. Macherbacher Kinder besuchten seit dieser Zeit wieder den Schulstandort St. Martin-Schule Bubach/Calmesweiler. Letzter Schulleiter bis 2005 und späterer Stellvertr. Schulleiter war Josef Nickolai. Leiter der Grundschule Eppelborn, die für 5 Ortsteile zuständig war, war Jürgen Houy.